Kleine Instrumentenkunde

Querflöte Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit einer seitlich am Rohr angebrachten Anblaskante, das aus der mittelalterlichen Querpfeife hervorgegangen ist. Um 1750 (gegen Ende des Barock) verdrängte sie die Blockflöte und wurde ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Auch im Jazz und der Rockmusik wird die Querflöte eingesetzt.
Entgegen der häufigen Meinung ist die Querflöte kein Blechblasinstrument, obwohl sie überwiegend aus Metallen hergestellt wird. Zum Einen wird die Schwingung nicht durch die Lippen des Spielers sondern durch Blasen über eine Kante erzeugt; zum Anderen wurde sie für lange Zeit und bis heute auch aus Holz hergestellt. Folglich ist die Querflöte ein Holzblasinstrument.
Der Flötist und Instrumentenbauer Theobald Böhm gab der Querflöte ihre heutige Form. 1832 entwickelte dieser ein chromatisches Klappensystem, das die Anbringung der Tonlöcher allein nach akustischen Gesichtspunkten ohne Rücksicht auf die Greifbarkeit ermöglichte. Heute sind fast alle modernen Flöten sogenannte Böhmflöten. Dieses System wurde auch auf andere Holzblasinstrumente (zum Beispiel die Klarinette) übertragen. Moderne Flöten nach dem Böhm-System werden in verschiedenen Größen gebaut.
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Oboe Die Oboe ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt. Oboen werden aus Grenadill-, Buchsbaum- oder Ebenholz gebaut, seltener sind Instrumente aus Rosenholz, Palisander, Cocobolo oder anderen exotischen Hartholzarten.
Der Tonumfang der Oboe reicht meistens vom kleinen b bis zum a''', je nach Modell beginnt der Tonumfang auch beim kleinen a oder beim kleinen h. Der Klang der Oboe ist ausdrucksstark und klingt je nach regionaler Tradition von nasal-hell bis dunkel-samtig. Vom äußerst weichen Klangcharakter der Barockoboe entwickelte sich der Ton immer weiter zu dem genaueren Ton der modernen Oboe, die ein differenzierteres Spiel zulässt, da sie über mehr dynamische Möglichkeiten verfügt (besonders im leisen Bereich) und auch schnelles Staccato vereinfacht.
Seit der Barockzeit ist die Oboe ein beliebtes Soloinstrument, viele Komponisten schätzten sie in der Ausdruckskraft als der menschlichen Stimme am ähnlichsten. Ein bedeutender Komponist für Oboe im 18. Jahrhundert war Georg Philipp Telemann, von dem allein neun Oboenkonzerte erhalten blieben.
Bis in die 1970er Jahre wurde Kindern mit noch nicht ausgereiften Lungen abgeraten, Oboe zu erlernen. Durch die Wiederentdeckung der Barockoboe mit ihren leichter anzublasenden Rohren hat sich dies geändert. So können heute Kinder bereits im Alter von sieben bis zehn Jahren mit dem Oboenunterricht beginnen. Hierzu stehen Oboen speziell für Kinder (mit vereinfachter Mechanik oder ohne Klappen) zur Verfügung.
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Klarinette Die Klarinette ist ein transponierendes Musikinstrument aus der Familie der Holzblasinstrumente. Sie hat eine vorwiegend zylindrische Bohrung und ist mit einem Mundstück mit einfachem Rohrblatt ausgestattet. Der Name des Instruments („kleines Clarino“) wird darauf zurückgeführt, dass sie im hohen Register ähnlich klingt wie die hohe Clarin-Trompete, deren Funktion sie im 18. Jahrhundert auch teilweise einnahm.
Der Korpus der Klarinette besteht üblicherweise aus Grenadillholz. Die Klappenmechanik ist in der Regel aus versilbertem Neusilber. Die Gesamtlänge der B-Klarinette beträgt ungefähr 66 cm und die Innenbohrung ist etwa 13 mm weit. Um einfacher hergestellt, transportiert und gewartet werden zu können, besteht die Klarinette aus fünf getrennten Teilen, die mit korkbelegten Zapfen ineinander gesteckt werden.
Zwei vorherrschende Griffsysteme sind das deutsche System (Oehler-System) und das französische System (Böhm-System). Die Grifftechnik der deutschen Klarinetten leitet sich von der Barock-Blockflöte ab. Das Böhm-System kommt ohne Rollverbindungen aus und vermeidet einige Gabelgriffe. Die Einfachheit der Griffe der französischen Klarinette verbunden mit der Klappentechnik der deutschen Klarinette findet sich auf modernen Saxophonen. Neben Unterschieden in der Griffweise benutzt das Böhm-System ein Mundstück mit weiterer Öffnung und ein breiteres Blatt. Dadurch ist der Klang der Böhmklarinette schärfer, flexibler und obertonreicher. Der Klang der Deutschen Klarinette wirkt reiner, sonorer und wärmer. Da jedoch unterschiedliche Mundstücke, Blätter, und hauptsächlich die Vorstellung des Spielers wesentlich zum Klangergebnis beitragen, kann natürlich auch auf Böhm-Klarinetten ein sehr reiner Klang bzw. ein flexibler heller Sound auch auf deutschen Klarinetten erzeugt werden.
In Blasorchestern und Militärkapellen wird die Klarinette unter anderem für schnelle Solopassagen verwendet. In Blasmusikbearbeitungen symphonischer Werke übernehmen die in zwei oder mehr Gruppen geteilten Klarinetten häufig die Geigenstimmen. Sie spielen dort weitgehend in ihrem oberen Tonbereich, in dem sie sich leicht von den anderen Instrumenten abheben. In größeren Blasorchesterbesetzungen werden zu den vorherrschenden B-Klarinetten, die chorisch besetzt sind, auch noch die tiefere Alt-Klarinette (in Es) und die Bassklarinette (in B) gespielt.
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Saxophon Das Saxophon wurde von dem Belgier Adolphe Sax im Jahre 1840 erfunden und schließlich am 28. Juni 1846 in Frankreich patentiert. Im Patentantrag begründet Sax seine Erfindung mit dem Fehlen gut klingender Holzblasinstrumente der tiefen Lage.
Der Ton entsteht beim Saxophon durch ein einzelnes schwingendes Rohrblatt (wie z. B. auch bei der Klarinette). Deswegen zählt das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten und nicht, wie sich aufgrund des Korpusmaterials vermuten ließe, zu den Blechblasinstrumenten. Am häufigsten in Gebrauch sind Alt- und Tenorsaxophon, gefolgt von Sopran und Bariton. Das Altsaxophon ist nicht zuletzt deshalb das prominenteste aller Saxophone, weil es von seiner Größe, seinem Preis und seinem Gewicht her ganz hervorragend als Anfängerinstrument für Kinder und Jugendliche geeignet ist, bevor später auf größere, teurere und schwerere Instrumente gewechselt werden kann.
Die ersten Saxophonsätze der frühen Swingorchester Ende der 20er Jahre bestanden aus zwei Altsaxophonen und einem Tenorsaxophon. Mit der Größe der Orchester nahmen auch die Saxophonsätze zu, zunächst auf vier Musiker (zwei Altsaxophone, zwei Tenorsaxophone) und dann auf fünf als Standardbesetzung der Bigbands der 40er Jahre mit zwei Altsaxophonen, zwei Tenorsaxophonen und einem Baritonsaxophon. Diese Formation gilt seitdem als übliche Bigband-Besetzung. Üblicherweise sind die Saxophone in einem Saxophonsatz parallel mehrstimmig gesetzt, wobei dem ersten Altsaxophon die Melodieführung obliegt und das Baritonsaxophon die Basslinien ausfüllt.
Die längste Tradition hat das Saxophon in den Blasorchestern. Dort hat das Saxophon eine wichtige klangliche Bedeutung. Es verbindet das Holz-Register (Holzblasinstrumente) mit dem Blech-Register (Blechblasinstrumente). Einerseits hat das Saxophon die Beweglichkeit eines Holzblasinstrumentes, andererseits steht es der Lautstärke eines Blechblasinstrumentes kaum nach.
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Trompete Die Trompete ist ein hohes Blechblasinstrument. Die Mensur ist relativ eng und der Schalltrichter entsprechend weit ausladend. Die Rohrlänge der am häufigsten vorkommenden B-Trompete beträgt ca. 134 cm.
Man unterscheidet Naturtrompeten (wie die Barocktrompete) von den Ventiltrompeten. Ohne Zusatz ist heutzutage die letztere gemeint; es gibt sie mit Drehventilen (auch genannt: Zylinderventil) oder Pumpventilen (auch Périnet-Ventile genannt). Während in der Kunstmusik in deutschsprachigen Ländern fast nur Trompeten mit Drehventilen (Deutsche Trompeten) gespielt werden, ist die Trompete mit Pumpventilen (französische Bauart; siehe Bild) das führende Instrument in der Unterhaltungsmusik. Aus diesem Grund nennt man sie im deutschsprachigen Raum oft auch fälschlicherweise Jazztrompete, in den meisten anderen Ländern wird sie aber auch im Sinfonieorchester eingesetzt.
Im Barockorchester (vor allem bei Bach) sind, wenn überhaupt, dann zumeist zwei bis vier Trompeten (in der Regel mit Pauken) besetzt, die, oft in höchster Lage, heroische und göttliche Harmonien versinnbildlichen. Im klassischen und frühromantischen Orchester (also vor der Entwicklung der Ventile) hatten die zwei Trompeter hauptsächlich die Aufgabe, im Tutti (oft gemeinsam mit einem Paar Pauken) Grundtöne zu spielen. Die Ventiltrompete (zunächst das Kornett) wurde von den meisten Komponisten aller Länder begeistert aufgenommen und sofort eingesetzt.
Im sinfonischen Blasorchester der Gegenwart sind bis zu vier verschiedene Trompetenstimmen vorhanden, die von ca. zehn Musikern gespielt werden. Im Jazz ist die Trompete neben dem Saxophon wohl das wichtigste Blasinstrument. Schon in der klassischen New-Orleans-Jazz-Besetzung ist sie Melodieinstrument, auch aus der Big Band ist sie nicht wegzudenken. In der Popmusik wird die Trompete oft in einem Bläsersatz mit Posaune und Saxophon verwendet.
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Flügelhorn Das Flügelhorn ist das Sopraninstrument aus der Blechblasinstrumentenfamilie der Bügelhörner (Horninstrumente). In Bauform und Stimmung ist es der Trompete vergleichbar, allerdings hat es abweichend von dieser ein überwiegend konisches Rohr, eine weite Mensur und ein Mundstück mit einem tiefen Kessel.
Das Flügelhorn hat seinen Ursprung im Signalhorn. Es wurde, etwa gleichzeitig mit der Trompete, um 1830 mit Ventilen ausgestattet. Heute wird es sowohl im Blasorchester als melodieführendes Instrument, als auch im Jazz (solistisch und Bigband) und vereinzelt in der Kunstmusik (z.B. bei Igor Strawinsky) eingesetzt. Das Flügelhorn wurde auch schon für die Kammermusik im 19. Jahrhundert genutzt.
Durch die konische Mensur ist es schwieriger als bei der Trompete, einen Stimmzug einzubauen, dieser wird deshalb üblicherweise durch ein verschiebbares, mit einer Klemme fixiertes Stimmrohr direkt nach dem Mundstück ersetzt.
Der Klang des Flügelhorns ist weicher als der der Trompete. Man unterscheidet zwischen dem (trivial benannten) Jazz-Flügelhorn mit Périnet-Ventilen und dem Flügelhorn in deutscher Bauart mit Drehventilen (auch Konzertflügelhorn genannt), welches hauptsächlich für traditionelle Blasmusik verwendet wird.
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Waldhorn Das Waldhorn ist ein Blechblasinstrument mit enger konischer Mensur, das im Orchester seit dem 18. Jahrhundert einen festen Platz hat.
Die ältesten Hörner gehen auf Schnecken- und Muschelgehäuse, Röhrenknochen, Tierhörner, Holz, Terracotta und Metall zurück. Sie fanden unter anderem für kultische und militärische Zwecke Anwendung. Am Ende des 17. Jahrhunderts hielt das kreisrunde Horn Einzug in die Kunstmusik. Ludwig XIV. (Frankreich) beschäftigte 14 Parforce-Hornisten für die Gestaltung der Hofmusik. Dieses Instrument, das Corno da caccia, war jedoch nach Bauart und Klang eine rund gebaute Trompete, die mit einem Kesselmundstück gespielt wurde. Dem Dresdner Hornisten Anton Joseph Hampel kommt das Verdienst zu, durch mehrere entscheidende Veränderungen aus dem Corno da caccia den Typus des heutigen Waldhorns entwickelt zu haben.
Die letzte einschneidende Veränderung des Horns (wie der übrigen Blechblasinstrumente) war die Erfindung des Ventils, das um 1813 vom Hornisten Friedrich Blühmel erfunden wurde. Der Hornist und Mechaniker Heinrich Stölzel, der unabhängig von diesem ebenfalls ein Ventilhorn entwickelt hatte, einigte sich mit Blühmel über dessen Rechte und hat sich seine Erfindung am 12. April 1818 patentieren lassen. Zunächst mit 2 Ventilen gebaut, wurden sie am Beginn noch wie Naturhörner geblasen, die Ventile ersetzten nur den umständlichen Bogenwechsel. Um 1830 haben verschiedene Instrumentenbauer unabhängig voneinander ein drittes Ventil hinzugefügt.
War die Stimmung der Ventilhörner zunächst auf F festgelegt, versuchte man doch bald auch kürzere Instrumente in B zu bauen, welche besser und sicherer in der Höhe ansprachen. 1897 konstruierten Eduard Kruspe und Bartholomäus Geisig aus Erfurt dann das erste kompensierte Doppelhorn. Die B-Stimmungen eines Instruments kann durch ein Haupt-Schaltventil auf „F“ verlängert werden und bei jedem der 3 doppelstöckigen Spielventile wird eine entsprechende Länge zusätzlich hinzugeschaltet.
Das Horn wurde abhängig von seiner Entwicklungsstufe und der Epoche sehr unterschiedlich eingesetzt. Die Entwicklung reicht von Signalrufen (Jagdmotive) im Barock bis hin zum „klangfüllenden“ romantischen Stilmittel in der Sinfonie. Im Sinfonieorchester sitzen die Hornisten gewöhnlich in einer Viererformation links von den Holzbläsern, die sie somit vom „schweren Blech“ trennen. Dies ist so, weil das Horn klanglich gesehen auch zu den Holzblasinstrumenten gehört.
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Tenorhorn Das Tenorhorn ist ein weit mensuriertes Blechblasinstrument mit drei oder vier Ventilen, wird mit einem Kesselmundstück gespielt und gehört zur Familie der Bügelhörner. Die Grundrohrlänge ist (in B-Stimmung) mit 266 cm etwa doppelt so lang wie die des B-Flügelhorns. Gelegentlich wird das Tenorhorn auch als „Bassflügelhorn“ oder ironisch als „Ferkelbass“ bezeichnet. Als Mitglied der Bügelhorn-Familie weist das Tenorhorn eine konische Mensur auf, die jedoch enger ist als die des Baritonhorn (das etwa gleich lang ist), weshalb sich demgegenüber auf dem Tenorhorn höhere Naturtöne besser erzeugen lassen. Sein Ton wird im Verhältnis zum Bariton in hohen Lagen als klanglich heller und stärker empfunden. Im Blasorchester ist es deshalb sehr gut für Soli geeignet.
Das Tenorhorn findet insbesondere Verwendung in der Volksmusik und der Militärmusik. Im Blasorchester ist die Stimmführung oft gleich dem 2.Flügelhorn, seltener oktaviert es das 1.Flügelhorn. Bei der böhmischen Blasmusik kommt dem Tenorhorn des Öfteren die Funktion als Oberstimme im Terzabstand zum melodieführenden Baritonhorn zu.
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Euphonium Das Euphonium (griechisch: wohlklingend) ist ein tiefes Blechblasinstrument, das aufgrund seiner konischen Mensur zur Familie der Bügelhörner gehört wie das Flügelhorn, das Tenorhorn, das Bariton und die Tuba. Die Grundstimmung des Euphoniums ist in B; es klingt eine Oktave tiefer als eine Trompete und eine Oktave höher als eine Tuba in dieser Stimmung.
Während manche frühen Modelle wegen der unvermeidlichen Intonationsprobleme von Ventilkombinationen mit bis zu sechs Ventilen ausgestattet waren, haben heutige Euphonien stattdessen mitunter ein Kompensationssystem, in jedem Fall aber nur noch drei oder vier Ventile. Die ersten drei werden mit der rechten Hand und je nach Bauart des Instruments entweder von oben oder von vorn gegriffen (top action oder front action). Das vierte Ventil, so vorhanden, ist ein Quartventil. An einfachen Instrumenten befindet es sich neben den ersten drei Ventilen (in-line) und wird mit dem kleinen Finger der rechten Hand gegriffen. An aufwändigeren Instrumenten ist das vierte Ventil seitlich angebracht und wird mit der linken Hand gespielt.
Der Tonumfang entspricht in etwa dem der Posaune, wobei selbst weit mensurierte Euphonien in der Höhe oft etwas besser ansprechen. Nur kompensierte Euphonien mit Quartventil sind jedoch bereits ab der Pedallage aufwärts voll chromatisch spielbar. Auf nicht kompensierten Instrumenten dagegen intonieren die Töne ab dem großen As abwärts bis zum Kontra-H zunehmend schlechter.
In der Klangfarbe unterscheiden sich Euphonium und Posaune erheblich: Infolge seiner konischen Mensur ähnelt der weichere Klang des Euphoniums stark dem des Waldhorns, während die Posaune aufgrund ihrer zylindrischen Mensur härter klingt und eher der Trompete ähnelt.
Das Euphonium wird in Blaskapellen als Soloinstrument eingesetzt, weil es einen weichen, aber auch spitzen, lauten Klang haben kann. Im symphonischen Bereich wird das Euphonium – wenn überhaupt – solistisch eingesetzt, und zwar für bestimmte Partien in meist spätromantischen Werken. In Deutschland, Österreich und Tschechien ist das Euphonium wenig verbreitet, da man hier traditionell die ovalen Hörner mit Drehventilen wie das Baritonhorn bevorzugt. Das Euphonium verbreitet sich aber auch zusehends in diesen Ländern, besonders im Bereich der sinfonischen Blasmusik.
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Posaune Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument, das aufgrund seiner weitgehend zylindrischen Bohrung (enge Mensur) zu den Trompeteninstrumenten zählt. Die Posaune besteht aus einem S-förmig gebogenen zylindrischen Rohr, in das an einem Ende ein Mundstück eingesetzt wird und das sich am anderen Ende zum Schalltrichter öffnet (auch: Stürze oder Schallbecher). Alle Bauformen der Posaune werden mit einem Kesselmundstück gespielt. Dank ihrer engen Mensur klingen die Töne der Posaune härter als bei den Instrumenten der Bügelhornfamilie, die ein sanfteres Klangvolumen zeigen. Die Mensur wirkt sich auch auf die Schallenergie aus. So wird der Schall bei einer Posaune stärker gebündelt als beispielsweise bei einem Tenorhorn.
Die Posaune entstand in ihrer jetzigen Form bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete und ist neben der Violine eines der ältesten voll chromatisch spielbaren Orchesterinstrumente. Weil eine Naturtrompete (Tromba) mit dem Grundton b eine unhandliche Länge von etwa 1,37 Meter aufweist, wurden die Instrumente in S-Form gebogen, gerollt oder in „Brezelform“ hergestellt. Der englische, französische und italienische Name des Instruments trombone bedeutet wörtlich nichts anderes als „große Trompete“. Der deutsche Name entwickelte sich aus der altfranzösischen Bezeichnung „buisine“.
Die heute am weitesten verbreiteten Stimmlagen sind die Tenor- und Bassposaune. Die bei weitem gängigste Bauform ist die der Tenorposaune, heute in der Regel in B und mit einer Bohrung von etwa 12,2 bis 13,89 mm. Die Tenorposaune wird ohne Transposition (klingend, in C) und überwiegend im Bassschlüssel notiert, im sinfonischen Bereich häufig auch im Tenorschlüssel. Eine Ausnahme bilden Noten für englische Brass Bands, wo die Posaune im Violinschlüssel und transponierend in B notiert wird, um den Musikern den Wechsel zwischen verschiedenen Instrumenten zu erleichtern. Die Bassposaune ist eigentlich nur eine etwas größere Tenorbassposaune. Wie diese ist sie in B gestimmt, hat also die gleiche Rohrlänge und unterscheidet sich von ihr nur durch eine weitere Bohrung (etwa 14,30 bis 14,89 mm), einen größeren Schalltrichter und ein meist etwas größeres Mundstück. Dadurch spricht sie in der tiefen Lage besser an, klingt voller und kann lauter gespielt werden. Das hohe Register klingt dafür matter und erfordert eine größere Anstrengung. Die Bassposaune wird in der Regel nichttransponierend im Bassschlüssel notiert.
In der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts hat die Posaune eine bedeutende Stellung im Sinfonieorchester und erhielt markante Passagen in Werken praktisch aller bedeutenden Komponisten dieser Epoche. Nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckten Komponisten das Instrument nach und nach auch wieder neu als Solo-Instrument und für die Kammermusik. Zugleich kam es im 20. Jahrhundert zu zahlreichen konstruktiven Weiterentwicklungen, etwa bei den verwendeten Werkstoffen. Die Durchmesser von Mundstücken, Bohrungen und Schalltrichtern stiegen, innovative Ventilkonstruktionen und verschiedene Typen von Dämpfern wurden entwickelt.
Heute wird die Posaune in allen Arten der Blasmusik, Sinfonie-Orchestern, Marsch- und Militärkapellen, Brass Bands, Posaunenchören und anderen Genres gespielt. Sie kann auch in kleineren Gruppen mitspielen wie etwa Blechbläserquintetten, -quartetten und -trios und reinen Posaunentrios oder -quartetten. Die Posaune ist darüber hinaus aus dem Swing, Jazz, Salsa und Ska nicht mehr wegzudenken. Gerade Jazz und Swing sind für die wohl größten spieltechnischen Entwicklungen seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts verantwortlich und brachten eine Vielzahl herausragender Jazz-Posaunisten hervor.
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Tuba Die Tuba (lat. als Rohr – Röhre übersetzt), Mehrzahl Tuben, ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Sie besitzt drei bis sechs Ventile und zählt infolge ihrer weiten Mensur und der entsprechend stark konisch verlaufenden Bohrung zur Familie der Bügelhörner.
Tuba war im Römischen Reich die Bezeichnung für ein Blasinstrument aus Messing oder Bronze. Es besaß die Form einer geraden, langgestreckten Röhre mit schmalem Schallbecher, ähnlich einer Fanfare. Heute versteht man unter einer Tuba das Bassinstrument der Familie der Bügelhörner. Die ersten Tuben wurden in Berlin um 1835 kurz nach der Erfindung der Ventiltechnik entwickelt. Wilhelm Wieprecht und Carl Wilhelm Moritz erhielten in diesem Jahr ein Patent auf eine Basstuba in F mit fünf Ventilen.
Im Orchester werden Basstuba und Kontrabasstuba gleichermaßen verwendet. Die Tuba ist im Orchester meistens einfach, seltener auch zweifach besetzt. Ob eine Partie mit der Bass- oder Kontrabasstuba gespielt wird, entscheidet meist der Tubist selbst anhand einiger Gesichtspunkte wie etwa der geforderten Tonlage, Lautstärke oder Klangfarbe, dem Wunsch des Dirigenten, der Raumakustik und ähnlichem. Einige Komponisten wie etwa Richard Wagner schreiben die Bauform jedoch vor.
Das Hauptmerkmal der Tuba ist die starke Erweiterung der Bohrung (weite Mensur) in einem Verhältnis von bis zu 1:20 vom Mundstück bis zum Schallstück des Instrumentes. Die Kontrabasstuba in B besitzt mit 580 Zentimetern die größte Grundrohrlänge aller Blechblasinstrumente. Einschließlich aller Ventilschleifen kommt dieses Instrument sogar auf 966 Zentimeter Länge.
Quelle: Wikipedia
Schlagzeug Das Schlagzeug, umgangssprachlich auch Drums (von engl. drum kit/drum set) genannt, ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente. Im Laufe der Geschichte etablierten sich abhängig vom Musikstil unterschiedlichste Aufbauten des Schlagzeugs. Zur heutigen Standardform gehören Kleine Trommel, Große Trommel, Tom Tom, Hi-Hat, verschiedene Becken und Kleinperkussion wie zum Beispiel einen Holzblock, Cowbell oder Schellenkranz. Diese Kombination kann vom jeweiligen Musiker individuell zusammengestellt und mit Hilfe von Stativen oder Befestigungsstangen angeordnet werden. Die einzelnen Instrumente des Schlagzeug-Sets zählen entweder zu den Idiophonen („Selbstklinger“) oder zu den Membranophonen („Fellklinger“). Die Auswahl der Instrumente hängt vom musikalischen Kontext, der Stilistik und den Vorstellungen des Schlagzeugers ab. Fast immer wird als Grundlage des Schlagzeugs eine Kombination aus folgenden Instrumenten verwendet.
Kleine Trommel Kleine Trommel :
Die Kleine Trommel, auch „Snare-Drum“ genannt (von engl. snare drum), ist mittig vor dem Spieler platziert, das Hauptinstrument des Schlagzeugs. Sie kommt aus der europäischen Militärmusik und hat sich aus verschiedenen Formen von Marsch- und Rührtrommeln entwickelt. Sie besitzt einen Kessel aus mehreren Holzlagen (meist 6 bis 10 Lagen) oder Metall, der auf beiden Seiten mit Fellen bespannt ist. Das obere Schlagfell ist meist leicht aufgeraut und weiß oder hellgrau beschichtet; das Fell auf der Unterseite ist ein glattes und deutlich dünneres Resonanzfell. Ursprünglich wurden echte Tierhäute eingesetzt, heute kommen fast ausschließlich industriell gefertigte Produkte aus Kunststoffen mit Metallreifen zum Einsatz. Ihren charakteristischen Klang erhält die kleine Trommel durch eine Reihe parallel gespannter Drähte (Schnarrteppich oder Snareteppich), die entlang der Außenseite des Resonanzfelles, von einer Seite der Trommel zur anderen, gespannt sind. Der Schnarrteppich wird bei jedem Schlag in Schwingung versetzt und schlägt zurück auf das Resonanzfell, wodurch er den typischen Klang der Schnarrtrommel verursacht und bei Wirbeln einen dichten und vollen Klang entstehen lässt. Bei einem Einzelschlag eines Trommelstocks entsteht das Geräusch aus einer Kombination zweier Vorgänge: Dem Aufschlag des Stocks auf dem Schlagfell und dem dadurch ausgelösten Rückschlag des Schnarrteppiches auf das Resonanzfell.
Große Trommel Große Trommel :
Die große Trommel (auch Bassdrum oder Kickdrum) ist das zweite Hauptinstrument des Schlagzeugs. Sie besteht aus einem großen, meist beidseitig bespannten Holzkessel, der in Seitenlage ruht und durch zwei (für den Transport einklappbare) Beine am vorderen Ende in seiner Position gehalten wird. Die große Trommel wird mit Hilfe einer so genannten Fußmaschine bedient, die an der Schlagfellseite mit einer Klemmvorrichtung am Spannreifen der Trommel fixiert wird. Das Resonanzfell an der Frontseite ist häufig mit Löchern versehen, um den Nachhall der Trommel zu vermindern und eine direkte Abnahme des Klanges durch ein Mikrofon in der Trommel möglich zu machen. Darüber hinaus werden häufig Kissen oder Decken in die Trommel gelegt, um sie zu dämpfen. Je nach Stilrichtung werden modernere Schlagzeuge mit unterschiedlich großen Bassdrums von 16 bis zu 26 Zoll Felldurchmesser ausgestattet.
Tom Tom Tom Toms :
Tom Toms sind meist beidseitig mit Fellen bespannte Trommeln mit Durchmessern zwischen 6 und 18 Zoll. Je nach Art der Aufhängung und Aufstellung bezeichnet man die Trommeln als Hänge-Toms (engl. „rack toms“), die ein Stativ oder eine Halterung auf der Bass-Drum benötigen, oder als Stand-Toms (engl. „floor toms“), die auf eigenen, am Kessel montierten Beinen stehen. Bei hochwertigen Toms ist die Halterung zur besseren Klangentfaltung so ausgestaltet, dass der Kessel nach dem Schlag frei ausschwingen kann (Freischwingsystem). Die Anzahl der Toms an einem Set ist stark abhängig von der jeweiligen Musikrichtung. Während in der Popularmusik und im klassischen Jazz oft nur zwei oder drei Toms verwendet werden, nutzen Schlagzeuger im Jazz-Rock und im Heavy Metal bis zu acht Toms. Dies variiert jedoch nach dem persönlichen Spielstil stark. Die meisten Standard-Sets werden mit drei Toms ausgeliefert: zwei Hänge-Toms (10 bis 13 Zoll) und einem Stand-Tom (14 bis 16 Zoll).
Becken Becken :
Es gibt verschiedene Beckentypen. Entsprechend ihrer Klang-Charakteristik erfüllen diese unterschiedliche Funktionen im Drum set:
Das Ride-Becken (ride cymbal) hat meist einen Durchmesser von 16 bis 24 Zoll und kann vom Material her sehr unterschiedlich stark sein. Je nach Bearbeitung verfügen sie über einen relativ definierten Anschlag („ping“), der von einem Grundrauschen („wash“) unterlegt ist. Einige Becken klingen relativ trocken, andere dünnere erzeugen mehr Grundrauschen und dadurch einen eher undefinierten Klangteppich. Spielt man die Kuppe (engl. „bell“) an, so ertönt ein heller und klarer glockenartiger Ton. Spielt man dagegen den Rand an, wird der Obertonanteil entsprechend größer, und das Becken kann sich aufschaukeln. Auf dem Ride-Becken werden meist ein durchgehender Puls, oder feste rhythmische Figuren (engl. „pattern“) gespielt.
Crash-Becken (crash cymbal) sind im Vergleich zu Ride-Becken in der Regel dünner und kleiner (etwa 13 bis 20 Zoll Durchmesser) und von ihrer Bearbeitung her auf einen deutlich höheren Anteil von „weißem Rauschen“ ausgelegt. Ihr Klang ist eher geräuschartig. Deswegen wird sie oft für Akzente oder (zum Beispiel mit Filzschlegeln) für anschwellende Crescendo-Effekte verwendet. Abhängig von Größe und Bearbeitung klingen verschiedene Crash-Becken unterschiedlich lange nach.
Splash-Becken (splash cymbal) sind in Art und Funktion vergleichbar mit Crash-Becken, allerdings sind sie im Durchmesser deutlich kleiner (etwa 6 bis 12 Zoll), weshalb sie eine andere Klang-Charakteristik aufweisen: Splash-Becken sprechen rasch an, klingen hell, spritzig und klingen kaum nach. Sie werden für kurze, helle Akzente verwendet.
Die Hi-Hat besteht aus einem Beckenpaar, das horizontal auf einem Ständer mit einem Pedal montiert ist. Dieses ermöglicht mittels eines Federzugs ein Öffnen und Schließen der Hi-Hat mit dem linken Fuß im Standard-Setup. Das Schließen der Hi-Hat-Becken mit dem Pedal erzeugt einen vergleichsweise leisen Klang ähnlich dem einer Cabasa. Das Anschlagen mit einem Stick erzeugt im geschlossenen Zustand einen feinen Klang, im halboffenen Zustand einen raueren („rockigen“) Klang, im offenen Zustand einen lauten Klang ähnlich demjenigen eines Crash-Beckens. Je nachdem, wie lang der Kontakt der beiden Becken ist, entstehen unterschiedliche Klänge. Auf der Hi-Hat werden meist ein durchgehender Puls, oder feste rhythmische Figuren („pattern“) gespielt. Sie wird oft als klangliche Alternative zum Ride-Becken verwendet.
Quelle: Wikipedia
Pauken Die Pauken (italienisch: timpano, französisch: timbale, englisch: kettledrum – „Kesseltrommel“, „Kesselpauke“) ist ein Schlaginstrument aus der Gruppe der Membranophone. Die paarweise Verwendung ist üblich; einzelne Musikstücke erforderten aber schon seit dem 18. Jh. vier oder mehr Instrumente.
Die Pauke besteht meist aus einem fast halbkugeligen Kupferkessel, der mit einem Fell aus Kunststoff oder Tierhaut bespannt ist. Ferner gibt es heute auch Paukenkessel aus Kunstmaterialien (z. B.: Fiberglas) oder Aluminium. Durch einen Mechanismus, der entweder unten am Fuß, im Paukeninneren, oder unter dem Rand angebracht ist, kann das Fell verschieden stark gespannt werden; so lässt sich – im Unterschied zur Trommel – die Tonhöhe des Klanges während des Spielens verändern. Die Schlägel der Pauke haben Köpfe aus Filz, Leder, Flanell, Kork oder Holz. Somit kann der Spieler unterschiedliche Klangnuancen von weich (Filz) bis hart (Holz) realisieren.
Dem Grundwesen nach ist die Pauke ein uraltes Instrument und von dem Toph oder Aduse der Hebräer bis hin zu den von Praetorius als „ungeheure Rumpelfässer“ geschilderten Heerpauken des 16. und 17. Jahrhunderts und unseren Konzertpauken bei allen Völkern in den verschiedenartigsten Gestalten und Formen zu finden. Von den Persern und Türken soll sie ins Abendland gekommen sein.
Die Schraubenpauken gelten als Urtypus der heute gespielten Instrumente, da sie mittels der Schrauben mit wenigen Handgriffen auf einen anderen Ton umgestimmt werden konnten. Sie waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in Gebrauch und werden heute wegen ihres „Originalklanges“ wieder häufiger, vor allem von Orchestern mit historischem Klangbild, in Konzerten eingesetzt. 1836 baute Einbigler (Frankfurt) die erste so genannte Maschinenpauke, eine Konstruktion, bei der das Umstimmen über ein zentrales Kurbel-Hebel-System gelöst wurde. Das Stimmen und vor allem das Umstimmen war schneller und einfacher geworden. Pauken dieses Systems werden heute wieder vermehrt in Werken mit wenig Umstimmaufgaben ihres speziellen Klangbildes wegen eingesetzt. Die um 1850 in verschiedenen Varianten entstandene Dreh-Kessel-Pauke hat sich im symphonischen Bereich nicht durchgesetzt. Die große Veränderung brachte die Erfindung der Pedalpauke um 1880. Es ist nicht gesichert, wer die erste Pedalpauke baute. Das Patent von Pittrich stammt aus dem Jahre 1881 und ist wegweisend für alle nachfolgenden Pedalsysteme gewesen. Nun konnte man die Pauke stufenlos und schnell mit dem Fuß umstimmen. Der Pauker hatte während des Umstimmvorgangs jetzt beide Hände frei und konnte, was neu war, ein gewirbeltes Glissando ausführen. Richard Strauss war aber auch von einem anderen Paukentypus begeistert, nämlich von jenem der „Wiener Pauke“. Es handelt sich dabei um eine Handhebelpauke. Bei dieser Konstruktion drückt ein Mechanismus den Kessel gegen das fixierte Fell um eine bestimmte Tonhöhe zu erzielen. Richard Strauss wie auch andere Komponisten, wie zum Beispiel Gustav Mahler, zeigten sich begeistert von der Wiener Pauke und ihrem Klang, der nicht zuletzt auf die Verwendung von Ziegenpergament zurückzuführen ist.
Quelle: Wikipedia
Percussion Die Perkussion, auch Percussion (lat.: schlagen) geschrieben, gilt in der Musik als Oberbegriff für das Spiel aller Instrumentenarten aus dem Bereich der Schlag- und Effektinstrumente. Die Perkussion gilt als die urtümlichste Form des Musizierens und ist in Instrumentierung und Spielweise stark durch regionale Besonderheiten geprägt.
In der modernen populären Musik sowie im Schlagwerk eines klassischen Orchesters werden die Perkussionsinstrumente unabhängig von ihrer Herkunft oder kulturellen Bedeutung kombiniert. Im allgemeinen Sprachgebrauch der Pop- und Rockmusik wird zwischen dem „klassischen Schlagzeug“ und der „sonstigen Perkussion“ (Latin-, African-, Orientpercussion u. v. a.) unterschieden. Diese Unterscheidung entbehrt einer objektiven Grundlage, da das Schlagzeug eine Zusammenstellung verschiedener Perkussionsinstrumente ist, die von Musikrichtung zu Musikrichtung stark variieren kann. Allerdings erfordern Conga, Bongos, Timbales und Maracas, um ein paar wichtige Perkussionsinstrumente zu nennen, spezielle Schlag- oder Spieltechniken, die ein Schlagzeuger (im engeren popularmusikalischen Sinn) nicht immer beherrscht – und umgekehrt.
Quelle: Wikipedia
 
Nachfolgend sind einige der bei uns verwendeten Percussion-Instrumente näher beschrieben:
 
 
Congas   Bongos
  Claves Block
Cabasa Chimes  
Maracas   Cowbell
  Schellenkranz Timbales
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