Verfasst von Ilse Österreicher
Liebe Besucher unserer Seite über die Reiseberichte,
sicher haben Sie sich schon gefragt, ob die Domstädter denn gar nichts mehr unternehmen und nur proben, aber dem ist nicht so. Im vergangenen Jahr waren wir 3 Tage in Kirchsahr beim Feuerwehrfest. Wir hatten 3 Zelte aufgestellt, 1 für die Küche und 2 große zum Übernachten. Neben unserem Auftritt beim Fest nutzten wir die Zeit am Samstag für eine Wanderung zur Sommelrodelbahn bei Altenahr und es gab viele Mutige, die dort auch gerodelt sind.
Am Nachmittag und Abend spielten wir am Veranstaltungsort und Sonntag gestalteten wir den Gottesdienst, leider bei strömenden Regen, der erst aufhörte, als der Gottesdienst vorbei war. Danach hieß es einpacken, Zelte abbauen und wieder nach Hause.
Mittlerweile sind wir auch außerhalb der Grenzen von NRW bekannt und so fragte man uns, ob wir Lust hätten zu einem Frühlingsumzug nach Eisenach zu fahren. Wir sagten zu und starteten am 25.03.2006 nach Eisenach zum "Fest des Sommergewinns".
Zu Mittag angekommen fuhren wir auf den Aufstellplatz und meldeten uns. Um 14.00 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein los, doch leider verließ uns das gute Wetter nach einer Stunde und es regnete in Strömen. Als erprobte Zugteilnehmer maschierten wir tapfer weiter durch die Straßen von Eisenach.
Die Häuser waren zum Teil mit bunten Papierblumen und ausgeblasenen Eiern geschmückt und am Zugweg standen die Leute und winkten. Und so wie man hier "Kölle Alaaf" ruft, rief man da "Gut Ei und Kikeriki", was für uns etwas ungewohnt war. Auch gab es da keine Traktoren, sondern alles fuhr mit 2 Pferdestärken, meist sehr stattliche Pferde, die weitaus ruhiger waren als unsere Pferde im Rosenmontagszug.
Nach dem Umzug fuhren wir in die Juegendherberge zum "trocken legen". Jeder war froh, aus den nassen Sachen zu kommen.
Nach einer kurzen Erholungsphase ging es zurück die Stadt um etwas zu essen, was natürlich mit 40 Personen immer etwas schwierig ist. Doch wir fanden ein griechisches Lokal, sehr gemütlich und bekamen viel und gutes Essen und die Jugend unterstützte den Wirt beim Kellnern. Dafür bekam er dann noch ein Ständchen, bevor es in die Juegendherberge zurück ging.
Am Sonntag um 10.00 Uhr erfolgte die Abfahr bei strömenden Regen und so fiel uns der Abschied nicht schwer. Auf der Heimfahrt machten wir dann noch eine größere Mittagspause am Biggesee, wo uns angenehmes, trockenes und warmes Wetter empfing.