Brasilienreise zum 30 jährigen Bestehen der Domstädter

Verfasst von Ilse Österreicher

Im Jahre 1970 wurden die Domstädter gegründet. Anlässlich dieser runden Zahl wurde vom Vorstand eine schöne Sommerfahrt mit Tourneecharakter organisiert.

Das Abenteuer ging nach Fortaleza in Nordbrasilien.

40 Domstädter mit 80 Gepäckstücken und Instrumenten einschließlich Mischpult und Lautsprechern wurden bei strömendem Regen zum Frankfurter Flughafen transportiert und eingecheckt. In Lissabon mußten wir umsteigen und dann ging es Nonstop nach Fortaleza mit 7 Stunden Zeitverschiebung. Ein warmer Sommerabend mit 25 Grad empfing uns. Am Flughafen stand eine kleine Fangemeinde mit Fahnen und Transparenten und brachte uns zu unserem Gastgeber Jürgen Thurn auf die Hazienda. Die nächsten Tage verbrachten wir bei strahlendem Wetter am Pool oder am Meer, je nach Programm.

Abends, was nicht vor 21.00 Uhr bedeutet, obwohl um 18.00 Uhr die Sonne ausgeschaltet wird, gaben wir einige Konzerte. Wir wurden mit großer Gastfreundlichkeit empfangen. Am Sonntag war auf unserer Hazienda eine Fiesta angesagt und viele Nachbarn kamen.

Eines nachmittags besuchten wir ein Kinderheim, das mit finanzieller Unterstützung aus Deutschland erbaut wurde. Die Kinder und Jugendlichen, denen Musik und Rhythmus im Blut liegen, brachten uns ein brasilianisches Stäauf Querflöten dar und spielten uns zu Ehren die Deutsche Nationalhymne. Die Domstädter bedankten sich mit kölschen Klängen und der Brasilianischen Hymne.

In einer Nacht erlebten wir auch einen richtigen tropischen Regen, wobei die Gewitter sich abwechselten und der Regen stärker als so manche Autowaschanlage war.

Ein Ausflug führte uns ins Innere des Landes ca. 800 bis 900 m hoch. Die Luft war sehr angenehm, wir sahen wildwachsenden Orchideen, Bananenstauden, besuchten ein Kloster mit Klosterkirche, auf dessen Altar es sich eine große weiße Katze gemütlich gemacht hatte und sich durch uns nicht stören ließ. Ein anderer Ausflug führte uns ein Stück die Küste entlang bis zu den roten Sandfelsen, und einer führte uns nach Fortaleza in ein großes Einkaufszentrum, das 24 Stunden geöffnet ist.

Doch wie alles Schöne hatte auch unser Urlaub ein Ende und der Alltag holte uns schnell ein.

An dieser Stelle danken wir dem 1. Vorsitzenden und unserer Kassiererin für die großartige Organisation.